Logisch! Es gibt unterschiedliche Angsterkrankungen oder auch "nur" wiederkehredende innere Unruhezustände, die vielleicht durch die aktuellen gesellschaftlichen und (welt)politischen Verhältnisse ausgelöst werden. Neben Depressionen gehören Angststörungen in Deutschland zu den häufigsten psychischen Erkrankungen; und da die Symptome unspezifisch sind wird von einer sehr hohen Dunkelziffer ausgegangen. Mögliche Ursachen können Dauerbelastungen, Stress, posttraumatsiche Belastungsstörungen, körperliche Erkrankungen, wie bspw. eine hormonelle Disbalance sein oder substanzinduzierte Ängste, transgenerationale Belastungsstörungen. Die körperlichen Reaktionen auf Ängste wie Schwindel, Zittern, Atemnot, Kurzatmigkeit, Engegefühl, Bauchschmerzen, Übelkeit lösen oft ein Gefühl von Hilflosigkeit aus und die Betroffenen leiden darunter sich dem Zustand ausgeliefert zu fühlen. Obwohl die Betroffenen sich oftmals gewahr sind, dass sie "überreagieren" und es objektiv "keinen Grund" für Ängste oder gar Panik gibt, entspannt dieses Wissen sie nicht.
Denn tatsächlich: alle Ängste haben eine Ursache. Und nur weil mensch etwas rational versteht bedeutet das keinesfalls, dass dieses Wissen sich auf die emotionale Erfahrungswelt auswirkt.
Wir arbeiten bei Ängsten einerseits gegenwärtig mit Verhaltensinterventionen, mit Imaginationsübungen (unser Gehirn macht keinen Unterschied zwischen Realität und Imagination), mit praktischen Übungen zur Gedankenhygiene, denn Gedanken lösen Ängste aus. Zudem ergründen wir die tieferliegenden Ursachen der Ängste. Aus der Perspektive der inneren Kind Arbeit wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass Ängste immer innere Kinder sind, die sich einer/einem zeigen, weil sie Sicherheit, Schutz und Halt brauchen.
In jedem Fall kann davon ausgegangen werden, dass die menschliche Psyche lediglich die Schmerzkörper/Ängste/psychischen Blockaden hochspült und zeigt, die der betroffene Mensch auch in der Lage ist zu bewältigen. Unter diesem Aspekt können Sie sich als Betroffene/r beglückwünschen und sich freuen: offensichtlich sind Sie jetzt bereit dazu und stark genug, um sich diesem Thema zu widmen und Ihre Ängste aufzulösen! Der Umgang mit Ängsten ist vergleichbar mit dem Phänomen "Monster unter dem Bett" - es gilt grundsätzlich die Devise: mit der Taschenlampe unters Bett funzeln! Ängste zu ergründen, sie sich anzuschauen, mit ihnen umzugehen macht sie kleiner und hat das Potenzial sie in Gänze aufzulösen. Gerne unterstütze ich Sie in diesem Prozess.
Theresa Anneken
Dipl. Soziologin (Psychologie & Gender Studies)
HP (Psych), Spirituelle Beraterin, Heilerin
System. Familien-& Sozialtherapeutin
Praxis: Greifswalder Str. 8
10405 Berlin - Prenzlauer Berg
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